Eine Stunde im Web gesucht und nichts gefunden - außer unüberschaubare Trefferlisten? Sicher ist es Ihnen auch schon so ergangen. Das Internet mit seinen verschiedenen Suchhilfen ist mittlerweile das
Recherche-Werkzeug Nummer 1 im Einkauf. Firmennachschlagewerke und
Lieferantenverzeichnisse auf CD-ROM können getrost eingemottet werden.
Für die Suche nach neuen Lieferanten sind die
Online-Lieferantendatenbanken als direkte Nachfolger der Bücher und CDs die 1. Wahl. Im Vergleich zu einer Suchmaschine oder einem Web-Katalog finden Sie in einer Lieferantendatenbank bereits vorsortierte Informationen.
Außerdem ist die
Bedienung der Lieferantenverzeichnisse in den meisten Fällen einfacher und komfortabler. So bietet Ihnen beispielsweise die bekannteste deutsche Lieferantendatenbank -
www.wlw.de - neben einer Postleitzahlensuche und anderen speziellen Kriterien die nützliche Funktion „Anfrage an alle“ per E-Mail.
Sämtliche Funktionen dieser Lieferantendatenbank sind für den Suchenden ohne Einschränkung kostenfrei.
Praxis-Tipp: Nutzen Sie für Ihre
Lieferantensuche zuallererst
professionelle Lieferantendatenbanken im Internet. Die Zahl der weltweit zur Verfügung stehenden Lieferantendatenbanken ist groß - keiner hat sie bisher gezählt, wahrscheinlich gibt es Hunderte, wenn nicht sogar Tausende.
Den
schnellen Zugriff auf eine Vielzahl von Lieferantenverzeichnissen im Internet haben Sie unter
einkauf.oesterreich.com im „Einkaufsleuchtturm“, dem größten deutschsprachigen Link-Portal für Einkäufer, unter der Rubrik „Wer liefert was?“.
8 Praxis-Tipps für eine schnelle und lohnende Recherche1. Werden Sie sich klar darüber,
was genau Sie suchen, noch bevor Sie online gehen.
2. Wählen Sie die
passende Suchhilfe für die Recherche-Aufgabe aus.
3. Stellen Sie sicher, dass Sie die
gewählte Suchhilfe vollständig beherrschen.
4. Verwenden Sie nicht nur
einen einzelnen Suchbegriff.
5. Wählen Sie die richtigen
Stich- und Suchwörter.
6. Verwenden Sie immer nur die
Einzahl. Beispiel: Schiedsgericht und nicht Schiedsgerichte.
7. Seien Sie äußerst diszipliniert und konzentrieren Sie sich voll auf das, was Sie suchen. Das Internet birgt ein riesiges
Ablenkungspotenzial.
8. Klicken Sie nicht in den Ergebnisseiten herum. Werden Sie nicht im
1. Drittel der Resultate-Seite fündig, überdenken Sie Ihre Suchanfrage (die verwendeten Suchwörter).
Praxis-Tipp: Bei Google spielt die Groß- und Kleinschreibung keine Rolle.
Erfolgreich recherchieren mit GoogleGoogle ist mit mehr als 190 Mio. Suchanfragen pro Tag weltweit die
Suchmaschine Nummer 1. Aus diesen und vielen anderen Gründen (keine nervige Werbung und Popups) konzentrieren wir uns auf diese Suchmaschine. Selbstverständlich gibt es unzählige andere - welche Sie verwenden, ist eine Frage Ihres persönlichen Geschmacks.
Das
Eingeben von Suchwörtern in die Eingabezeile auf der Startseite ist Ihnen sicherlich bekannt. Daneben finden Sie den Link „Erweiterte Suche“, mit dem Sie komplexere Suchvorhaben starten können. Die danach erscheinende Suchmaske ist in 3 Teile gegliedert:
1.
Blau hinterlegte Eingabefelder für Suchbegriffe sowie ein Auswahl-Menü für die Zahl der Ergebnisse, die pro Seite angezeigt werden sollen. Diese 4 Eingabezeilen ersparen Ihnen das Eingeben von Anführungszeichen, den OR-Operator oder das Minus-Zeichen. Wenn Sie die Suche durchgeführt haben, zeigt Ihnen Google oben auf seiner Ergebnisseite, wie es Ihre Suchbegriffe in seine „Suchsprache“ umgesetzt hat.
2. Hier können Sie Ihre Suche nach der
Sprache der Ergebnisseiten, dem Dateiformat, dem Aktualisierungsdatum einer Web-Site, der Position der Suchbegriffe auf einer Seite und den Domains der Antwortseiten einschränken.
Beachten Sie: Suchanfragen beschränkt Google auf die Eingabe von maximal 10 Wörtern. Bei der erweiterten Suche ist diese Grenze schnell überschritten. Google ignoriert alle Suchbegriffe jenseits dieser Grenze, zeigt dies jedoch auf der Ergebnisseite unterhalb der Eingabezeile an.
3. Dort finden Sie die
seitenspezifische Suche, die Sie unabhängig von den oberen beiden Abschnitten verwenden können.
Google schlägt AlarmEin Werkzeug, das Sie lieben werden, ist Google Alert (
www.googlealert.com). Hiermit können Sie sich
regelmäßig automatisch per E-Mail über Google-Treffer zu bestimmten Begriffen informieren lassen.
Wenn Sie wissen möchten, wann und wo Ihr Name im Internet auftaucht, es etwas Neues über einen wichtigen Lieferanten gibt oder wenn Sie neue Infos zu einem bestimmten Thema erfahren möchten, dann ist dieses kostenlose Werkzeug genau das Richtige für Sie.
Suchwörter vorschlagen lassenUnter
www.metager.de/asso.html finden Sie den
Web-Assoziater der Meta-Suchmaschine MetaGer. Wenn Sie bei einer Internet-Recherche mit Ihren Suchwörtern nicht weiter kommen, fragen Sie einfach den Assoziater.
Geben Sie ein oder mehrere Wörter ein, zu denen Sie neue oder bessere Begriffe suchen. Interessant ist auch die Weiterentwicklung, der neue Co-Assoziater. Sie finden diesen Link unterhalb des oben erwähnten Web-Assoziaters.
Einkaufen mit FroogleDiese
Produktsuchmaschine von Google befindet sich noch im Beta-Stadium. Der Name Froogle basiert auf dem englischen Wort frugal, was so viel wie sparsam oder einfach bedeutet. Wenn Sie
www.froogle.de eingeben, werden Sie automatisch auf die amerikanische Seite weitergeleitet.
Diese Seite zeigt anschaulich, was auch in Deutschland in den kommenden Jahren Wirklichkeit werden wird. Wenn Sie sich über die weiteren zahlreichen Google Serviceangebote informieren wollen, können Sie dies unter
www.google.com/options/ tun.
Vorsicht mit der Google-ToolbarGoogle-Toolbar ist ein Browser-Plug-In, das die komfortable Nutzung aller Google-Funktionen ermöglicht. Den Link zum Download dieses Tools finden Sie auf der Startseite unterhalb der Eingabezeile.
Wenn Sie die Toolbar installieren, werden Sie darauf hingewiesen, dass die „erweiterten Funktionen“ nur unter bestimmten Voraussetzungen zur Verfügung stehen. Aus Sicht der Datenschützer ist die erweiterte
Funktion „Page-Rank“ kritisch zu sehen. Haben Sie die PageRank-Anzeige aktiviert, so wird die URL der Webseite, die Sie aufrufen, an Google gesendet. Nur so ist es Google möglich, den PageRank der aufgerufenen Seite anzugeben.
Google kann zwar keine Personen identifizieren, aber da Google lange gültige Cookies setzt (zum Beispiel bis zum Jahr 2032), ist das
Ermitteln eines Rechnerprofils kein Problem. An Google werden diese 4 Datenbereiche übermittelt:
1. die URL,
2. jeder Link, den Sie während des Surfens anklicken,
3. das verwendete Betriebssystem,
4. der benutzte Browser.
Über einen längeren Zeitraum hinweg entsteht so ein
klares, detailliertes Bild über die Vorlieben jedes Surfers, der hinter den jeweiligen IP-Adressen steckt. Für solche Profile gibt es bestimmt eine Menge Interessenten.
Beachten Sie: Wenn Sie die Toolbar benutzen, geben Sie die Erlaubnis, dass die Google-Surfer regelmäßig nach der neuesten Version gefragt werden. Die Toolbar informiert Sie nicht über diesen automatischen Vorgang.
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