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Steigern Sie jetzt Ihre Unternehmensrendite deutlich - mit einem Zentraleinkauf

veröffentlicht am 28.12.2006
Wollen Sie in Ihrem Unternehmen deutlich mehr aus der Dienstleistung „Einkauf“ herausholen als bisher? Dann sollten Sie darüber nachdenken, eine zentrale Einkaufsabteilung einzurichten. Ein solcher Zentraleinkauf wäre dann als Dienstleistungszentrum für die gesamte Beschaffung in Ihrer Firma zuständig.

Das hat für alle Beteiligten im Unternehmen große Vorteile, wie der Einkaufsmanager im Folgenden sehr anschaulich erläutert. Der wichtigste: Durch den Zentraleinkauf steigern Sie die Effizienz im gesamten Beschaffungsprozess und auch für alle angrenzenden sowie hiervon abhängigen Tätigkeiten. Bündeln Sie also Ihre Kräfte! Große Schritte in diese Richtung sind das
  • Zusammenfassen von Einkaufstätigkeiten,
  • Bündeln von Mengen,
  • Optimieren der Prozesskosten,
  • Verbessern der Logistik oder auch der Rechnungskontrolle und -begleichung.

8 Vorteile des Zentraleinkaufs - mit diesen Argumenten überzeugen Sie Ihre Firmenleitung
  1. Durch die gebündelte Einkaufskraft ergeben sich beträchtliche Preissenkungspotenziale.
     
  2. Gegenüber den Lieferpartnern wird eine einheitliche Sprache hinsichtlich Einkaufspolitik und der strategischen, nach außen hin zu vertretenden Unternehmensziele, gesprochen.
     
  3. Die Bildung eines zentralisierten Einkaufs kann bei unabhängigen Einzelunternehmen mithilfe von Einkaufsverbänden oder -kooperationen erfolgen.
     
  4. Innerhalb von Konzernen mit eigenen Beschaffungsabteilungen in den einzelnen Niederlassungen kann durch die Einrichtung eines Zentral- bzw. Konzerneinkaufs enormes Einsparpotenzial durch die teilweise oder komplette zentrale Abwicklung sämtlicher konzerninterner Einkaufsleistungen generiert werden.
     
  5. Der Einkauf operiert als ein Dienstleistungszentrum für den Bereich der gesamten Beschaffungsleistungen.
     
  6. Wird jetzt noch die elektronische Komponente bei der Beschaffung optimiert und erweitert, werden in zunehmenden Maße einzelne Prozessschritte durch Verwendung moderner und leistungsstarker IT-Werkzeuge eingespart sowie durch eine integrierte und elektronische Systemverknüpfung ein ganzheitliches System für alle Schritte des Beschaffungsprozesses geschaffen. Hierzu zählen:
    • die Erfassung und Bündelung der Mengen aller Bedarfsträger,
    • die Ermittlung der entsprechend günstigen Konditionen durch Abgleich und Verhandlung mit mehreren Anbietern,
    • die papierlose, elektronische Bestellung,
    • die elektronische Rechnung bzw. das elektronische Gutschriftverfahren,
    • die Lieferung und Vereinnahmung nach einem einheitlichen, elektronisch gestützten Logistikkonzept,
    • bei allen Prozessschritten, soweit notwendig, die Verwendung der digitalen Signatur.
  7. Die zuvor dezentral vergebenen, oft unkoordinierten Speditionsleistungen können jetzt zusammengefasst und gebündelt verhandelt/vergeben werden. Für die jetzt größeren Jahresvolumina bei Ihren Lieferpartnern können Jahresboni ausgehandelt werden.
     
  8. Durch den Zentraleinkauf ergeben sich auch bessere Möglichkeiten für ein effektiveres Einkaufscontrolling, die kontinuierliche zentrale Pflege von Einkaufs- und Lieferantendatenbanken, die Bündelung der Aufträge auf wenige ausgesuchte Lieferpartner, die Standardisierung der Beschaffungsabläufe und Prozesse, das Erzielen von Synergieeffekten bei der Verknüpfung gleichartiger Projekte sowie eine bessere Ausgangssituation bei der Verhandlung von Rahmenverträgen.

Einkaufsmanager-Praxis-Tipp: Fordern Sie zusätzliche Preiszugeständnisse aufgrund der Prozesskosten-Reduzierung bei den Lieferanten. Machen Sie den Lieferanten in der Preisverhandlung darauf aufmerksam, dass
  • er nur einen Auftrag erhält,
  • nur eine Kommissionierung erfolgen muss,
  • oft nur eine zentrale Anlieferung nötig ist,
  • er nur eine Rechnung ausstellen muss. Nachteile des Zentraleinkaufs
  • Die oftmals sehr starren Strukturen eines Zentraleinkaufs lassen weniger Spielraum für Flexibilität.
  • Es können Kommunikationsprobleme und zeitliche Verzögerungen auftreten.
  • Ein Zentrallager muss manchmal eingerichtet werden.
  • Eine längerfristigere Verbrauchsplanung zur Absicherung der Liefer- bzw. Versorgungssicherheit der einzelnen Bedarfsträger wird notwendig, was größere Bestände und eine höhere Kapitalbindung nach sich zieht.
  • Gute regionale Lieferantenbeziehungen und -kontakte gehen verloren bzw. können nicht mehr genutzt werden.

Fazit des Einkaufsmanager: Trotz einiger Nachteile - die durch Mischformen abgefedert werden - überwiegen die Vorteile einer zentralen Beschaffung gegenüber den einzeln agierenden dezentralen Einkaufsabteilungen. Die Schaffung eines Zentraleinkaufs optimiert den internen Aufwand für Koordination, Informationsfluss und Entscheidungsprozesse, was letztendlich zusätzliche Kosten spart. Ein zentraler Einkauf leistet einen erheblichen Beitrag zur Optimierung der Wertschöpfung Ihres Unternehmens.

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