Rohstoff- und Materialeffizienz rücken stärker in den Blickpunkt: Bei weiter steigenden Preisen wird es immer interessanter, Vorteile durch Nicht- oder Weniger-Verbrauch zu erzielen.
Besonders verarbeitende Unternehmen sollten über das Thema nachdenken, wenn die Materialkosten reichlich zweistellige Prozentanteile an den Gesamtkosten erreichen.
Folgende 5 Vorgehensweisen zur Steigerung der Rohstoffeffizienz sollten Sie prüfen:
- Setzen Sie bessere Materialqualitäten ein, wenn damit z. B. Werkzeuge länger halten und weniger oft neu gekauft werden müssen.
- Aufarbeitung und direkte Wiederverwertung von Teilen, die früher entsorgt wurden.
- Gehen Sie den Gründen für den Ausschuss in der Produktion nach.
- Ermutigen Sie Mitarbeiter, Fehler in der Produktion offenzulegen. Hier ergeben sich häufig Ansatzpunkte für Materialeinsparungen.
- Denken Sie bei der nächsten Überarbeitung des Produkts nicht nur an neuen Kundennutzen, sondern auch an Materialeinsparungen.
Trendletter -Tipp: Einsparpotenziale erkennen: Für produzierende Unternehmen empfiehlt der Trendletter einen Online-Schnelltest. Er sagt Ihnen, wo Ihre Produktion beim Thema Materialeffizienz steht, und wie viel Prozent Ihrer Materialkosten Sie einsparen können. (Zeitbedarf: ca. 20 Minuten, Anbieter: Deutsche Materialeffizienzagentur, kostenlos).