Auch in Zeiten von Internet und E-Mail ist der persönliche Kontakt zu Geschäftspartnern wichtig. Ein angenehmer Rahmen, übers Business zu sprechen und den Partner etwas besser kennen zu lernen sind Geschäftsessen.
Doch Achtung: Schnell tappt man hier ins Fettnäpfchen.
Jens Holtmann, Chefredakteur des Fachinformationsdienstes
Einkaufsmanager , präsentiert Ihnen heute einige Tipps, wie Sie souverän und sicher durch die kleinen und großen Knigge-Fallen bei Geschäftsessen steuern.
6 Tipps, wie Sie souverän und sicher durch kleine und große Knigge-Fallen bei Geschäftsessen steuern
- Der richtige Zeitpunkt: Falls Sie der Gastgeber sind, seien Sie eine Viertelstunde vor der verabredeten Zeit im Restaurant. So haben Sie genügend Zeit, um kleine Mängel zu beseitigen (zu laute Musik, Zugluft, Tisch steht zu nah an der Toilettentür usw.). Falls Sie eingeladen wurden: Kommen Sie lieber 5 Minuten später als zu früh.
- Haltung bewahren: So zwanglos die Atmosphäre am Tisch auch immer ist, bei einem Geschäftsessen gilt es, Haltung zu bewahren. Dazu gehört es, die Hände – aber niemals die Arme! – immer auf dem Tisch liegen zu haben.
- Geduld haben: Selbst wenn Ihnen der Magen schon knurrt, müssen Sie so lange warten, bis alle Speisen aufgetragen sind, sich jeder seinen Teller gefüllt und der Gastgeber seinen Tisch-/ Trinkspruch von sich gegeben hat.
- Die Kleckerfalle vermeiden: Alle Speisen, die tropfen oder spritzen könnten (Spagetthi mit Tomatensoße etwa oder Fleischwickel/ Rouladen) sind eine potenzielle Gefahrenquelle für Ihre eigene und die Kleidung des Nachbarn.
- Tabuthemen vermeiden: Nach einem oder zwei Gläschen lockern sich auch die Zungen von Geschäftsleuten. Überlegen Sie sich deshalb schon im Voraus, was und wie viel Sie aus Ihrem Nähkästchen plaudern. Tabu sind grundsätzlich alle Firmeninterna.
- Handy ausschalten: Blackberry, iPhone & Co. müssen während des Essens nicht einmal mit lautem Pferdegewieher losscheppern, um den Gesprächspartner zu verärgern.. Es genügt schon ein verstohlener Blick aufs Display, um seinem Gesprächspartner großes Desinteresse zu demonstrieren. Nicht anders verhält es sich mit dem Lesen einer SMS. Deshalb lautet die Regel: Handy aus! Das gilt übrigens nicht nur für Geschäftsessen, sondern auch für andere Verhandlungssituationen.