Lange Zeit galten diese Regeln: Vereinfachen Sie Ihre Lieferbeziehungen. Bündeln Sie Unterlieferanten, geben Sie den Kontakt zu ihnen ab – und lassen Sie die Unterlieferanten von Ihrem Hauptlieferanten koordinieren. Nach 25 Jahren Anwendung zeigen sich nun die Nachteile dieser Praxis.
Welche das sind, und was Sie nun tun können, verraten Ihnen meine Redakteurskollegen aus der Trendletter-Redaktion. - Je mehr Wertschöpfung über die Großlieferanten läuft, desto schwerer wird es für Sie, Ihre Kosten im Zaum zu halten. Sie haben einen wichtigen Hebel aus der Hand gegeben: Die Regie über die Kosten führt Ihr Lieferant, nicht Sie.
- Sie erfahren nichts von den guten Ideen der Unterlieferanten. Oft aber werden gerade hier, in den kleineren Unternehmen, die Innovationen von morgen geboren. Wer sich den Zugang dazu verstellt hat, erleidet Nachteile im Wettbewerb.
- Je weniger Kontakte Sie zu Lieferanten haben, desto weniger Zugriff zu originären Informationen vom Markt haben Sie. Der Großlieferant ist immer ein Filter, der Ihnen vieles vorenthält.
- In Zeiten, in denen grünes Wirtschaften zählt, fehlt oft die Kontrolle darüber, ob die Zulieferer der Zulieferer wirklich mitmachen.
Eine praktische Checkliste, wie sich hier gegensteuern lässt, finden Sie im folgenden Beitrag.
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