News für Einkäufer
Die Analysten der Internet-Datenbank „Price of Travel“ haben sich in vielen Städten Europas (und der Welt) ins Taxi gesetzt und sind eine Teststrecke von 3 km gefahren. Herausgekommen sind dabei für
Wie jeder Rohstoff auch ist Zeit nicht nur eine kostbare, sondern auch eine endliche Ressource. Jens Holtmann, Chefredakteur des Informationsdienstes
Einkaufsmanager, stellt Ihnen heute 2 Methoden vor, wie Sie noch effektiver mit dieser knappen Ressource umgehen:
War 2010 bereits ein Rekordjahr der globalen Edelstahlproduktion, so werden 2011 die Höchstmarken noch einmal übertroffen (+8,3 %). Aber nicht in den traditionellen Erzeugerländern wie Europa, den USA oder Japan wurde und wird so viel Edelstahl geschmolzen, sondern in Indien und besonders in China.
Vor allem Kunststoffe sind nach der Aufbereitung in der Regel nur noch für minderwertige Produkte zu verwenden, wie zum Beispiel Füll- und Ersatzstoffe in der Bauindustrie. Recyclingexperten nennen diese Abwertung „Downcycling“.
Seit Anfang Oktober sind bei der Ausfuhr nicht mehr 444,10 $ pro Tonne fällig, sondern nur noch 411,40 $/t. Bei diesem eher dürftigen Abschlag hatte der Kreml aber weniger die internationalen Rohöleinkäufer im Blick als vielmehr die heimische Mineralölindustrie.
Bestimmt ist Ihnen bei der Bestätigung eines Lieferauftrags auch schon mal folgender Passus untergekommen: „Für alle Positionen Ihres Auftrags können Mehr- oder Minderlieferungen bis zu 5 % der bestellten Auflagen und bis zu 10 % für Auflagen ab 1.500 Stück nicht beanstandet werden.“
Das Riesenreich ist nicht nur bei Wachstum und Entwicklung auf der Überholspur, sondern auch bei den Löhnen. Von 2007 bis 2010 stiegen die chinesischen Lohnkosten um knapp 13 % - so viel wie nirgendwo sonst in Asien. In Indien waren es nur bescheidene 2,5 %.
Die Turbulenzen an den Finanzmärkten schlagen zwar auch auf den Chemiemarkt durch, eine lebhafte Nachfrage stabilisiert bei den meisten Kunststoffsorten aber das Preisniveau, sodass sich der Sinkflug der Notierungen im Oktober wohl nicht fortsetzen wird.
Für viele Experten sind die Preisstürze (Silber verliert z.B. binnen 48 Stunden ein Drittel seines Werts) reine Panikreaktionen auf die Vorgänge an den Finanzmärkten. Parallelen zu 2008, als die Pleite von Lehman Brothers die jüngste Weltwirtschaftskrise auslöste, drängen sich da von ganz allein auf.
Wegen des angeschlagenen Euros erwartet die Budapester Chemieagentur „Plasportal“ erst im Oktober deutlich steigende Preise.
Unter dem Namen „GERMANQualitySourcing“ hat der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) seine Datenbank relauncht.
Laut Angaben des Statistischen Bundesamts destatis legten die durchschnittlichen Raten von deutschen Flughäfen im 1. Halbjahr 2011 um fast 30 % zu (zum Vorjahr).
Die wieder wacklig gewordene Lage der Weltwirtschaft drückt nicht nur bei den Metallen auf die Preisbremse (z.B. -919 $/t bei Kupfer, -2.145 $/t bei Nickel und sogar -3.300 $/t bei Zinn binnen einer Woche!).
Nicht nur Rohstoffverknappung und steigende Preise lassen Ingenieure (und Einkäufer!) immer erfinderischer werden. Ein Innovationsmotor sind auch die höheren Ansprüche der Verbraucher, besonders der Auto- und Luftfahrtindustrie.
Die AHK Hongkong warnt vor Hackerangriffen aus China. Die Methode: Gezielt werden (legale) Rechnungen chinesischer Lieferanten abgefangen und gefälscht, um die Zahlungen der ausländischen, meist europäischen Einkäufer auf fremde Konten umzuleiten.
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat 2 Urteile zur Rückforderung des Auftragnehmers im Falle eines zur Mängelbeseitigung gezahlten Vorschusses gefällt.
Es ist ja nicht nur die viel beklagte Schuldenkrise in den USA und der EU, es sind auch gedämpfte Konjunkturerwartungen in Indien und China, die für die Nachfrageflaute am globalen Stahlmarkt verantwortlich sind. Obendrein haben sich besonders in China große Materialberge angehäuft (ca. 120 Mio. t).
Nachhaltigkeit ist nicht erst seit gestern und nicht nur im Einkauf in aller Munde. Dass etwas getan werden muss, darüber sind sich alle einig. Über die Wege hin zu mehr Nachhaltigkeit schon weniger.
Noch ist es nicht offiziell, doch die Hinweise verdichten sich, dass der polnische Ölkonzern PKN Orlen in Kürze eine eigene PET-Produktionslinie aufbaut.
Bestimmen Sie, was ein Bauteil oder eine Dienstleistung maximal kosten darf. Wie Sie das mit wenig Aufwand bewerkstelligen, zeigt Ihnen Jens Holtmann, Chefredakteur des Informationsdienstes
Einkaufsmanager: