News für Einkäufer
Diese Leseranfrage erreichte den Chefredakteur des Informationsdiensts Einkaufsmanager vor kurzem zum Thema Materialreklamationen: ‘Können wir fehlerhaftes Material, welches nach einer Woche noch bei uns liegt, unfrei an den Lieferanten zurückschicken?’
Antwort: Das Gesetz gibt Ihnen dafür kein ‘grünes Licht’ - es sei denn, Sie ha ben dieses Prozedere im Rahmen der ‘Geschäftsbeziehungs-Spielregeln’ grundsätzlich vertraglich vereinbart oder im Rahmen der aktuellen Reklamations-Abwicklung (mündlich?!). Das unfreie Zurücksenden ohne Absprache mit dem Lieferanten führt - besonders bei größeren Sendungen - oft zu ‘bösem Blut’. Lesen Sie hier, wie Sie das Problem konfliktfrei lösen...
Das Wichtigste zuerst: Ein Trainer (oder eine Trainerin) muss zu Ihrer Firma passen. Das gilt ganz besonders für innerbetriebliche Weiterbildungsmaßnahmen.
Praxis-Tipp: Arbeiten Sie daher niemals mit einem Trainer zusammen, den Sie nicht persönlich kennen gelernt haben. Am besten besuchen Sie vorher ein offenes Seminar, damit Sie mit eigenen Augen sehen, wie dieser Trainer 'tickt', was er kann und wie er mit den Teilnehmern umgeht.
Praxis-Tipp: Fragen Sie Einkaufsleiter anderer Unternehmen aus Ihrem Netzwerk nach Erfahrungen.
Erfolgreich wirtschaftet der, der seine Kosten im Griff hat. Doch Kostensenkungen im Einkauf alleine reichen nicht aus, die Profitabilität in Unternehmen zu maximieren. Der Fachinformationsdienst "
Einkaufsmanager " stellt eine Studie von Mercer Management vor, die am Beispiel der Investitionsgüterindustrie zeigt, welche Bedeutung Preiserhöhungen im Streben nach maximaler Profitabilität einnehmen. Die Studie kommt zu erstaunlichen Ergebnissen: Bereits eine Preiserhöhung von 1 % kann den Vorsteuergewinn um 25 Prozent erhöhen.
Mit dem kaufmännischen Bestätigungsschreiben werden die zwischen Kaufleuten bereits mündlich ausgehandelten Vertragsbedingungen von einer Seite nochmals schriftlich zusammengefasst. Das Besondere bei einem solchen Schreiben ist, dass hier das Schweigen ausnahmsweise dazu führt, dass der Inhalt des Schreibens als richtig akzeptiert wird. Wie ist nun aber der in der Praxis auch häufig vorkommende Fall zu bewerten, dass der Absender eines solchen Schreibens um Gegenbestätigung durch den Empfänger bittet? Gilt auch in diesem Fall Schweigen als Einverständnis vonseiten des Empfängers? Diese Frage klärt eine Rechtsexpertin in einer aktuellen Ausgabe des Fachinformationsdiensts Einkaufsmanager.
Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten werden Preiserhöhungen von den Kunden äußerst kritisch gesehen. Dies musste ein Leser von
Besser verkaufen erfahren. Seine Frage an die Redaktion:
Wir kommen nicht umhin, bei einigen unserer Produkte die Preise anzuheben - befürchten aber erhebliche Widerstände bei unseren Kunden. Welche Möglichkeiten schlagen Sie vor, um die Preiserhöhung trotzdem 'durchzubekommen'? Die derzeitige Kostensituation lässt leider keine andere Möglichkeit zu.Das Königreich der Niederlande besteht aus 12 Provinzen. Die Stärken der niederländischen Wirtschaft liegen traditionell im Handel und in der Distribution. Mit einem Anteil von 64 % des Sozialproduktes ist der Dienstleistungssektor der größte Bereich. Die Industrie hat dagegen nur einen Beitrag von 17 % am Sozialprodukt.
Auch bei einer Online-Auktion gelten grundsätzlich das allgemeine Kaufrecht sowie die Regeln zum Fernabsatz und zum Verbrauchsgüterkauf.
"Wir favorisieren Ihre Lösung“, rutscht es dem Techniker am Anfang der Verhandlung heraus. Der Verkäufer kann seine Freude kaum verbergen. Und der Einkäufer legt resigniert den Stift aus der Hand - er kann sich die Preisverhandlung sparen.
Eine erfundene Geschichte? Es geht nicht darum, die oft bestehenden innerbetrieblichen Gräben zu vertiefen, aber die meisten Techniker sind nicht gerade Verhandlungsprofis.
Beachten Sie: Viele Techniker haben keinerlei verhandlungstaktische Ausbildung genossen. Das Gleiche gilt allerdings auch für viele Einkäufer.
Um die Herstellung künstlicher Diamanten ist ein heißes Wettrennen entbrannt. Die Edelsteine aus der Retorte verändern die Schmuckwelt, eröffnen neue industrielle Anwendungen und werden - im nächsten Jahrzehnt - auch unsere Computerwelt revolutionieren.
Seit dem 1. Mai gehören sie dazu: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Malta und Zypern.
Für viele Firmen, die in Osteuropa schon vertreten sind, ist dies nur noch ein formaler Akt, der die Abwicklung der Geschäfte erleichtert. Viele Wirtschaftsexperten rechnen mit einem Wachstumsschub. Es stellt sich jedoch die Frage, für wen: Nur für die Konzerne und die neuen EU-Ost-Staaten? Oder auch für kleine und mittelständische Unternehmen? Immerhin ist die EU gerade um rund 75 Mio. potenzielle Käufer gewachsen.
Eine Stunde im Web gesucht und nichts gefunden - außer unüberschaubare Trefferlisten? Sicher ist es Ihnen auch schon so ergangen. Das Internet mit seinen verschiedenen Suchhilfen ist mittlerweile das
Recherche-Werkzeug Nummer 1 im Einkauf. Firmennachschlagewerke und
Lieferantenverzeichnisse auf CD-ROM können getrost eingemottet werden.
Mit ca. 29 % der Erwerbstätigen erwirtschaften die Industrie und die Bauwirtschaft 33 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Bis in die 80er Jahre lag der Schwerpunkt der polnischen Industrie auf Stahl und Kohle. Zu den wichtigsten Zweigen zählen heute auch Fahrzeugindustrie, Holzverarbeitung, Baumaterialien, Nahrungsmittel- sowie Energieproduzierende und chemische Industrie.
Die Einkaufs-Homepage (Purchasing Page) ist ein Instrument des Beschaffungsmarketings, mit dem die einkaufende Firma versucht, über das Internet neue Lieferanten zu finden. Auf der Einkaufs-Homepage wird das gesamte Beschaffungsprogramm (und in zunehmendem Maße auch speziell benötigte Produkte) dargestellt. Potenzielle Lieferanten können sich hierauf bewerben und von sich aus einfach den Kontakt zur Einkaufsabteilung herstellen.
Die Einkaufs-Homepage (Purchasing Page) ist ein Instrument des Beschaffungsmarketings, mit dem die einkaufende Firma versucht, über das Internet neue Lieferanten zu finden.
Die lettische Volkswirtschaft zählt zu den dynamischsten Wachstumsregionen in Europa. Für die lettische Wirtschaft ist die Entwicklung im Transportbereich von besonderer Bedeutung.
Das Harvard-Konzept ist anwendbar für sachbezogene Verhandlungen in allen Bereichen unseres täglichen Lebens. Die verwendeten Methoden wurden an der Universität zu Harvard vor über 20 Jahren entwickelt und haben sich in Veröffentlichungen weltweit millionenfach verkauft.
Münchner Firma verkauft Computerprogramme aus zweiter Hand
Einkäufer und Verkäufer unterliegen oft einem weit verbreiteten Irrtum: Sie interpretieren das Schweigen des Gesprächspartners auf per E-Mail oder Fax zugesandte Gesprächsnotizen als Zustimmung. Doch dies ist eine Fehlannahme. Ihre Gesprächsnotiz wird erst dann zum einseitigen Verhandlungsprotokoll und damit als Beweisstück (Urkunde) wertvoll, wenn Sie sie unterschrieben vom Verkäufer zurückbekommen. Nur so besitzen Sie eine wirkliche Hilfe im weiteren Ablauf der Verhandlung oder wenn es später im Streitfall sogar um Auslegungsfragen geht. Worauf es beim Verfassen von Verhandlungsprotokollen und Gesprächsnotizen wirklich ankommt, erläutert Ihnen Jens Holtmann, Chefredakteur des Fachinformationsdiensts Der
Einkaufsmanager.
Im Juli veröffentlichte das Deutsche Institut für Interne Revision e.V. (IIR) die Ergebnisse einer Expertenbefragung aus dem Sommer 2006. Sie zeigen, dass der Einkauf beim Thema Korruption - leider - ganz vorne mit dabei ist.
Der Einkaufsmanager fasst die wichtigsten Ergebnisse für Sie zusammen: (Prozentzahlen beziehen sich auf die 220 untersuchten Fälle)
- Der Einkauf gehört mit 37 % zu den anfälligsten Geschäftsbereichen. Die Beschaffung ist mit 45 % eine der anfälligsten Geschäftsarten.
- 64 % der Korruptionsfälle sind systematisch geplant, 37 % sind Wiederholungsfälle.
Ihre Firma bezahlt Sie dafür, dass Sie ständig darüber nachdenken, wie die Kosten für Dienstleistungen, Investitionsgüter sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe noch weiter gesenkt (optimiert) werden können. So weit nichts Neues.
Vielleicht haben Sie auch schon festgestellt, dass die herkömmlichen Einkaufsmethoden und -instrumente immer schlechter funktionieren. Dies ist nicht alleine mit den zurzeit boomenden Rohstoffmärkten zu erklären.
Die Einkaufsmanager-Redaktion meint: Hier bahnt sich ein Paradigmenwechsel in der Beschaffung an (die radikale Änderung des Blickwinkels auf ein Thema), dessen Auswirkungen bereits zu spüren sind.
So ist es heute