Seit Anfang Oktober sind bei der Ausfuhr nicht mehr 444,10 $ pro Tonne fällig, sondern nur noch 411,40 $/t. Bei diesem eher dürftigen Abschlag hatte der Kreml aber weniger die internationalen Rohöleinkäufer im Blick als vielmehr die heimische Mineralölindustrie.
Die hatte nämlich einen Bohrturm nach dem anderen stillgelegt, weil die hohen Zollsätze ihre Produktion unrentabel werden ließen. Nun hat Putin höchstpersönlich das Ruder herumgerissen, um die heimische Ölbranche per neuer Zollgesetze wieder flottzumachen.