Von Krise redet jedoch kaum noch jemand. Die Wachstumsdelle der Weltwirtschaft wird aber bis weit ins nächste Jahr reichen. Statt um 4,6 % wie in diesem Jahr wird die globale Wirtschaft dann nur noch um rund 4 % wachsen
USA: Eine zunehmende Investitionslust der Unternehmen hat die 2. Rezessionswelle gestoppt. Dennoch haben Banken nach wie vor Schwierigkeiten und der Dollar bleibt auf Talfahrt.
EU: Zwiegespalten ist auch das Bild in der Union. Die Krisenländer Griechenland, Portugal, Irland usw. halten zwar eisern ihren Konsolidierungskurs, sie werden aber auch immer mehr zur Wachstumsbremse.
Japan: Nicht viel anders sieht es in der (noch) zweitgrößten Volkswirtschaft aus. Einerseits werden die Lasten des starken Yen größer, andererseits wachsen aber auch Export- und Binnenverbrauchszahlen.
BRIC-Staaten: Während die Wirtschaftnachrichten aus Brasilien, Russland, Indien und China immer besser werden, sendet die Politik Alarmzeichen. Im "Währungskampf" zwischen Peking und Washington stehen die meisten Schwellenländer auf der Seite Chinas.