Immer häufiger sind von China-Einkäufern Klagen zu hören, denen in den Verladehäfen Phantasierechnungen präsentiert werden, das berichtet der Informationsdienst Rohstoffeinkauf aktuell in seiner aktuellen Ausgabe.
In den diversen Internetforen machte vor ein paar Wochen der B
ericht eines Münsterländer Einkäufers die Runde, der eine Mustersendung (Seefracht, Stückgut, Warenwert inkl. FOB 1.000 $) in Guangzhou (Kanton) verschiffen wollte. Am Verladetag präsentierte ihm die
chinesische Hafenbehörde die Rechnung für eine
Pre-Ship-Inspection von 250 $. Über diese Inspektion gab es aber weder ein Protokoll, noch durfte sich der Münsterländer auf das FOB-Recht berufen, wonach Kosten und Gefahren erst dann auf ihn übergehen, wenn seine Ware an Bord des Schiffes verladen wurde.