Einkaufscontrolling
Optimales Einkaufscontrolling sorgt für ein effizienteres Umsatz-/Gewinnverhältnis. Je weniger Kapital Sie in den Einkauf von Produkten investieren müssen, desto größer wird die Gewinnspanne.
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Das Einkaufscontrolling-Konzept
Procurement Cost Control
Lesen Sie diesen Beitrag unbedingt,
wenn Sie in den kommenden Monaten
ein leistungsstarkes, maßgeschneidertes
Einkaufscontrolling erarbeiten
und installieren möchten.
Beachten Sie: Für die Einkaufsleitung
gibt es kein wichtigeres Führungs-, Entscheidungs-
und Steuerungswerkzeug.
Umso überraschender ist der aktuelle
Entwicklungsstand des Einkaufscontrollings
- quer durch alle Branchen und
Unternehmensgrößen. "Entwicklungsbedürftig"
ist da häufig noch geprahlt - ohne
zu übertreiben.
Kommen Sie mit auf die Leserreise "Procurement
Cost Control" (PCC). Der Lohn
für die "Strapazen": das komplette Einkaufscontrolling-System - einfach, fundiert,
transparent. Ist Ihre Reiselust geweckt?
Gehen Sie dabei systematisch und
ganzheitlich vor.
Ausgangssituation: Der Einkauf unter Druck
Sind die Anforderungen an Sie und Ihre
Mannschaft in der letzten Zeit gestiegen?
Die meisten Fach- und Führungskräfte im
Einkauf beantworten mir diese Frage seit
Monaten eindeutig mit Ja. Sie brauchen
daher eindeutige Erfolge durch ein gutes Einkaufscontrolling. Wahrscheinlich
steht auch Ihr Einkauf in 2 Bereichen
"unter Feuer":
- Preis-/Kosten-Druck: Durch das extrem
hohe Wirtschaftswachstum in
vielen Teilen der Erde ist die Nachfrage
angeheizt. Die Folge: Agrar-, Energie-,
Edelmetall- und Stahlmärkte …
außer Rand und Band.
- Erfolgs-Druck: Neben der sicheren
Materialversorgung wird der Gewinn oder Wertbeitrag
der Beschaffung aus
Sicht der Chefetagen immer wichtiger.
Die Forderungen vieler Kunden werden
immer extremer - bei seit Jahren
abnehmender Fertigungstiefe.
Selbstverständlich sind die 2 oben genannten
Druck-Kategorien eng miteinander
verknüpft. Und Sie können sicher
sein: Der Druck wird keineswegs geringer
werden - ganz im Gegenteil. Sind Sie
und Ihr Einkaufscontrolling-Team dafür tatsächlich
gut gerüstet?
Die erwähnten Entwicklungen führen zu
schon jetzt spürbaren Konsequenzen:
- Globalisierung der Absatz- und Beschaffungsmärkte
- sinkende Endverkaufspreise
- Veränderungen in den Rohstoffmärkten
(Stahl, Kunststoff, Energie)
- zunehmende Variantenvielfalt, kleinere
Fertigungslose
- kürzere Produktlebenszyklen, schnellerer
Verbrauch von Innovationen
- Verschiebung der Marktgleichgewichte
durch Fusionen, Übernahmen und
Eintritt neuer Marktteilnehmer (Aldi-
Effekt, China)
Beachten Sie: Sehen Sie diese aktuelle
Lage unbedingt positiv - als Herausforderung,
als Chance. Noch nie war die Situation
so viel versprechend für den Einkauf,
seine Professionalität und seinen
Wert für den Unternehmenserfolg zu beweisen,
doch das geht nur mit vernünftigem Einkaufscontrolling.
Das Aufgabenspektrum
Die weiter abnehmende Fertigungstiefe
legt die 4 großen Aufgabenfelder des Einkaufs
fest:
- präzise Beschreibung des extern zu
beschaffenden Lieferungs- und Leistungsumfangs
bezüglich Qualität, Gesamtkosten,
Logistik und Service
- Kenntnis und Beherrschung des Beschaffungsrisikos
und des Schnittstellenmanagements
- Konzentration auf die leistungsfähigsten
Lieferanten durch effiziente Lieferantensuche,
-auswahl und -integration
- zunehmende Übertragung von Wertschöpfungsaufgaben
an Lieferanten
und Dienstleister bei gleichzeitiger
Absicherung der Führungsfähigkeit
1. Schritt zum PCC-Konzept
Ihre erste Aufgabe: Skizzieren Sie schriftlich
die Ausgangssituation für Ihre Firma.
Damit besitzen Sie dann gleichzeitig
fundierte Argumente und eine Präsentation
für das Gespräch mit der Geschäftsleitung.
Diese müssen Sie schließlich von
der Notwendigkeit des Aufbaus eines
Procurement-Cost-Control-Konzepts als Einkaufscontrolling-System
überzeugen. Erstellen Sie einen kurzen
Zahlenspiegel mit diesen Grunddaten:
- Umsatz des letzten Geschäftsjahres in
Euro zusammen mit der prozentualen
Veränderung zum Vorjahr
- den Exportanteil in Prozent
- das Einkaufsvolumen des letzten Geschäftsjahres
in Euro zusammen mit
der prozentualen Veränderung zum
Vorjahr
- der prozentuale Anteil des Fertigungsmaterials
am gesamten Einkaufsvolumen
- Mitarbeiterzahl im In- und Ausland
- Zahl der Standorte und Einkaufsorganisationen/-
stellen
- gesamte Mitarbeiterzahl im Einkauf
- Zahl der aktiven Lieferanten, aufgeteilt
nach Fertigungsmaterial (FM) und
Nicht-Fertigungsmaterial (NFM)
- Anzahl der aktiven Sachnummern
Ergänzen Sie diesen Zahlenspiegel dann
noch um Ihre unternehmensspezifischen
Besonderheiten und setzen Sie das erfolgsversprechende Einkaufscontrolling-System durch.
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