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Einkaufsmanager
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Einkaufsmanager, Oktober 2008
Das lesen Sie in dieser Ausgabe:

Erfolgreich einkaufen im Wirtschaftsabschwung

Die Wachstumsraten der meisten westlichen Industrien sind rückläufig – Sie haben es schon oft in den letzten Wochen gehört und gelesen. Erfahrungsgemäß dauert es eine ganze Weile, bis Trendwenden in den Köpfen der breiten Masse ankommen und als real akzeptiert werden. An solchen konjunkturellen Wendepunkten ist die Gefahr groß, auf den Altlasten des Wirtschaftswachstums sitzen zu bleiben. Das weltweite „Finanz-Beben“ scheint nun einige wachgerüttelt zu haben.

Die „geerbten“ Lieferanten

Jede Einkaufsabteilung hat ihre „Pflegefälle“ – ohne Ausnahme. Der erste Schritt zu mehr Gelassenheit im Umgang mit leistungsschwachen Lieferanten ist das offene Eingeständnis: Sie müssen einfach zugeben, dass Lieferantenleistungen sehr unterschiedlich sind und sich obendrein ständig verändern.

Suggestivfragen erkennen und gekonnt abwehren

Verkäufer: „Sind Sie nicht auch unserer Meinung, dass wir die weitere Bearbeitung der aktuellen Reklamation jetzt auf diese Weise durchführen sollten?“ Mit einer solchen Suggestivfrage vom Verkäufer fühlt man sich schnell überrumpelt, gibt in dieser Situation nach und ärgert sich später wieder, dass man seine Zustimmung erteilt hat, ohne seine eigene Ansicht klargestellt zu haben.

Wann gezeigter Ärger in Preisverhandlungen schadet und wann nicht

Es ist uns meistens nicht bewusst, dass wir unser eigenes Verhalten an den gezeigten Gefühlen des Gesprächspartners ausrichten. Sichtbarer Ärger in der Preisverhandlung zeigt sehr deutlich, wo die (angebliche) „Schmerzgrenze“ liegt. So wird signalisiert, dass die letztgenannte Zahl das ultimative Angebot ist. Akzeptiere es, oder lass es sein, lautet die Botschaft an das Gegenüber.

Wo die Nachbesserung beim Werkvertrag zu erbringen ist

Mit Urteil vom 8.1.2008 (Az. X ZR 97/05, abzurufen über www.bundesgerichtshof.de) hat der Bundesgerichtshof zu einer sehr praxisrelevanten Frage Stellung genommen: Wo ist die Nachbesserung zu erbringen?

Streit zwischen Kollegen schlichten

Nicht in der Arbeit selbst liegt häufig das größte Konfliktpotenzial, sondern in den Menschen, die sie bewältigen müssen. Unterschiedliche Vorstellungen, Anschauungen und Temperamente bauschen da schnell eine verpatzte oder fehlerhafte Lieferung oder ein missverstandenes Telefonat zu einem Weltuntergangsdrama auf.

Jetzt das Geld zurückholen

Eine ganze Reihe von Lieferanten haben in der Vergangenheit fast im Monatsrhythmus die Verkaufspreise erhöht. Der Grund war überall der gleiche: gestiegene Rohstoffkosten. Seit dem Sommer sind die Preise für Rohöl und andere Rohstoffe (Kupfer, Nickel, Aluminium, Zink …) extrem stark gefallen. Ein Ende dieser Abwärtsbewegung ist noch nicht in Sicht und aufgrund der begonnenen weltweiten Rezession auch nicht so schnell zu erwarten.

Zeitarbeits-Unternehmen

Die Zahl der Leiharbeitnehmer hat sich im Zeitraum 1992 bis 2007 von 141.000 auf rund 700.000 praktisch verfünffacht. Trotz dieses dynamischen Wachstums liegt in Deutschland der Anteil der Zeitarbeitnehmer an allen Erwerbstätigen erst bei 2 % und damit noch unter der Zeitarbeitsquote von Ländern wie Großbritannien (4,5 %), den Niederlanden (2,5 %) und Frankreich (knapp 2,5 %).

Das Kennzahlen-System für den Mittelstand

Ein Zweck dieser Beitragsserie ist es, Ihnen einen Gegenpol für Ihr Beschaffungscontrolling zu liefern. Sie werden dann sofort automatisch vergleichen und über den Sinn oder Unsinn mancher Controlling-Bausteine und Kennzahlen nachdenken.


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