Spitzenergebnisse im Einkauf sind kein Zufall!

Durch den immer noch steigenden Wettbewerbs- und Kostendruck sind Sie als Einkäufer mehr denn je gezwungen, bei Ihren Verhandlungen alle Register zu ziehen, um Ihrem Unternehmen ein gutes Jahresergebnis zu sichern.

Liegt auf Ihrem Schreibtisch gerade eine saftige Preiserhöhungs- Forderung? Oder fragen Sie sich, wie viel Ihre Lieferanten tatsächlich an Ihnen verdienen? Und welche Herausforderungen im nächsten Jahr auf Sie warten?

Diese und weitere Fragen beantwortet Ihnen aktuell und treffsicher jeden Monat Jens Holtmann, Deutschlands Einkaufsexperte Nr.1 im "Einkaufsmanager".
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Als Autofahrer hatte man nicht viel zu befürchten, wenn einem fürs Falschparken in Dänemark, Spanien oder Polen ein Knöllchen unter den Scheibenwischer gesteckt wurde. Geldstrafen von anderswo wurden in Deutschland selten oder nie vollstreckt. Einzige Ausnahme: Österreich. Hier existieren bereits seit Jahren entsprechende Regelungen.


Ob viel oder wenig Platz, jeder Mensch zieht immer und überall einen imaginären Schutzkreis um sich, die so genannte Distanzzone. Sie ist ein verhaltenspsychologisches Überbleibsel aus dem Tierreich. Nutzen Sie diese Distanzzone bei Ihren Verhandlungen und Gesprächen. Als Faustregel gilt: Je vertrauter Ihnen der Verkäufer oder Mitarbeiter ist, umso geringer ist dessen Abstandsbedürfnis!


Ohne engagierte Mitarbeiter wird das beste Kostensenkungsprogramm schnell zur Makulatur. Denn um Höchstleistungen zu erreichen, braucht der Mensch mehr als ein paar nette Worte oder Grünpflanzen im Büro. Er braucht vor allem Aufmerksamkeit, Anerkennung und Erfolgserlebnisse:


Die für dieses Jahr geplante Währungsunion der 6 Golfstaaten – nach der Eurozone der am weitesten fortgeschrittene Versuch, eine länderübergreifende Währung zu etablieren - wird wohl vorerst nicht zustande kommen. Zwischenzeitlich war sogar eine Währungsbehörde ins Leben gerufen worden, die nicht nur Vorbilder der Europäischen Zentralbank (EZB) übernahm, sondern von ihr auch kräftig unterstützt wurde.


Folgende Frage eines Ihrer Kollegen erreichte Jens Holtmann, den Chefredakteur des Fachinformationsdienstes Einkaufsmanager vor kurzem: "Wir haben in unserer Firma nur Allgemeine Verkaufsbedingungen und keine Einkaufsbedingungen. Welche Vor- oder Nachteile ergeben sich bei Einführung von Einkaufsbedingungen?"


Der jüngste Coup des EU-Wettbewerbskommissars Joaquín Almunia hatte in der Branche für einiges Schmunzeln gesorgt. Das so genannte Badezimmer-Kartell - auch Badewannen-Kartell genannt - wurde zu einer Geldstrafe von 622 Mio. € verdonnert.


In Sachen Nachfristen bieten die geltenden Gesetze für Einkäufer wenig bis gar keine Hilfen. Beispielsweise ist bei ihnen nichts Genaues darüber zu finden, wie viele Tage Nachfrist im Falle eines Lieferverzugs oder eines Sachmangels angemessen sind. Im Ernstfall müssen Sie als Einkäufer oder Einkäuferin also selbst entscheiden, mit welchen Maßnahmen Sie dieses Dilemma aus dem Weg räumen.


Mit relativ leicht umzusetzenden Maßnahmen können Sie Ihre Entsorgungskosten und damit Ihre Einkaufspreise um viele 1.000 Euro drücken:


Zeit ist Geld, weiß der Volksmund. Und ebenso umsichtig wie Sie als Einkäufer mit dem Geld Ihres Unternehmens umgehen, sollten Sie dies auch mit Ihrer Zeit tun.


Der Index für weltweite Schifffrachtkosten sendet Warnsignale: Ob dieser scharfe Einbruch der Frachtraten Vorbote für die Fortsetzung der Rezession ist, weiß niemand. Für viele Experten bedeutet ein plötzlich fallender Index jedenfalls ein Abebben der Nachfrage nach Rohstoffen (Eisenerz, Mais, Kohle, Metallen, Sojabohnen …).